Wenn die Temperaturen im Sommer unerträglich heiß sind, schafft eine Klimaanlage schnell Abhilfe und lässt die Raumluft in den eigenen vier Wänden angenehm abkühlen. Doch welches Klimagerät passt zu mir? Die Entscheidung für das richtige Klimagerät ist nicht immer einfach. Neben dem offensichtlichen Zweck der Klimaanlage, die Kühlung eines Raumes, haben viele Geräte noch weitere Funktionen: Sie können zum Beispiel die Luftfeuchtigkeit regulieren, die Raumluft reinigen oder im Winter zur Raumheizung beitragen. Auch die Möglichkeiten zur Platzierung gilt es zu bedenken, denn nicht alle Klimageräte lassen sich so einfach in der Wohnung installieren. Bei der Entscheidung für eine Klimaanlage spielen außerdem die Größe des zu kühlenden Raums beziehungsweise die dazu passende Kühlleistung des Geräts eine große Rolle. BTU und Watt lauten in diesem Zusammenhang die wichtigsten Kennzahlen. Wir erklären, was hinter diesen Begriffen steckt und stellen die zwei gängigsten Klimaanlagen-Typen vor.

Monoblock-Klimaanlagen vs. Split-Klimaanlagen:

 

1. Monoblock-Klimagerät

  • Mobiles Gerät
    Das Monoblock-Klimagerät besteht, wie der Name schon sagt, aus einer einzigen Einheit und ist meist mobil durch Rollen in verschiedenen Räumen flexibel nutzbar. Bei den Monoblock-Klimageräten wird keine Frischluft zugeführt, sondern nur warme Luft gegen kalte Luft innerhalb eines Raumes ausgetauscht. Die Kühlung und Wärmeabfuhr in Räumen ist in einem Gerät vereint und die Abluft wird ⎼ meist durch einen Schlauch über das geöffnete Fenster ⎼ nach außen geführt. Die mobilen Klimageräte werden mit einem Kältemittel betrieben, zum Beispiel mit dem umweltfreundlichen, natürlichen Kältemittel R290. Dieses wird bei allen Midea Klimageräten eingesetzt. Neben der Kühlung können die Geräte oft auch die Raumluft entfeuchten und ventilieren. Sie sind vor allem für kleine Räume bestens geeignet.


Vorteile eines Monoblock-Klimageräts:

  • Benötigt keine Außeneinheit
  • Flexibel einsetzbar und leicht transportierbar
  • Geringere Anschaffungskosten
  • Keine Installation durch Fachmann nötig
Geeignet für: kleine Räume, temporären und flexiblen Einsatz in verschiedenen Räumen

2. Split-Klimaanlage

  • Fest verbautes Gerät
    Split-Klimageräte bestehen aus zwei separaten Einheiten – dem Innenteil und dem Außenteil. Der Innenteil ist dafür zuständig, die Raumluft zu kühlen, während der Außenteil der Abfuhr der warmen Luft dient. Eine Split-Klimaanlage ermöglicht eine besonders effiziente Klimatisierung des Wohnraums, da keine Außenluft eindringen kann. Dadurch ist die Split-Klimaanlage für Allergiker bestens geeignet. Die Split-Klimaanlagen sind mittlerweile ein „Ganz-Jahres-Produkt“, da sie auch über eine Heizfunktion verfügen.

    Für die Montage und Installation des Geräts sind bauliche Veränderungen in der Wohnung notwendig, weshalb eine Genehmigung des Vermieters erforderlich ist. Beim Hausbau kann eine Split-Klimaanlage bereits in der Planung berücksichtigt werden, wobei auch eine Nachrüstung mit Wanddurchbruch möglich ist.


Vorteile von Split-Klimaanlagen:

  • Effizienter als mobile Klimaanlagen
  • Geringere Betriebskosten
  • Geringe Lautstärke im Innenbereich

Die Monosplit-Klimaanlage vs. Multisplit-Klimaanlage

Was bedeutet die Angabe BTU und Watt bei einer Klimaanlage?

BTU steht für "British Thermal Unit" und beschreibt die Wärmeenergie, die benötigt wird, um ein (britisches) Pfund Wasser um 1 Grad Fahrenheit zu erwärmen. Bei einer Klimaanlagen steht BTU/h, also für die Kühlleistung pro Stunde. Je größer der zu kühlende Raum ist, desto größer sollte auch die Kühlleistung (BTU/h) sein. 1.000 BTU/h entsprechen dabei 293,71 Watt.

Man kann also vom BTU-Wert ganz einfach auf den Watt-Wert schließen und umgekehrt. Die Einheit Watt bezeichnet auch eine bestimmte Energiemenge, die pro Zeiteinheit verbraucht wird. Die Kühlleistung, die pro Watt für das Klimagerät angegeben wird, gibt also an, wie viel Kühllast das Klimagerät bewältigen kann.

Was beeinflusst die Kühlleistung?

Die Kühlleistung in einem Raum wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst, z. B. von der Anzahl der Personen im Raum. Dabei gilt: Eine Person gibt 100 Watt Wärme ab, die das Klimagerät wiederum kompensieren muss. Wenn die Fenster auf der Sonnenseite liegen, kann dies auch die Kühlleistung beeinflussen. Jalousien oder dunkle Vorhänge helfen, die Kühlleistung zu reduzieren. Die Kühlleistung variiert je nach Art des Raumes; ein Keller benötigt z. B. deutlich weniger Kühlleistung als ein Dachboden. Andere Wärmequellen im Raum, wie z. B. Glühbirnen, Computer, technische Geräte mit Netzteilen, wie z. B. Fernseher oder Musikanlagen, haben einen Einfluss auf die Kühlleistung.

Fazit: Achte beim Kauf einer Klimaanlage unbedingt auf die BTU- und Watt-Angaben, um das richtige Klimagerät für die benötigte Kühlleistung zu finden.Wenn große Räume oder sogar ganze Wohnungen gekühlt werden sollen, bietet der Einsatz eines Split-Klimagerätes ein leistungsstarkes Kühlergebnis. Dabei ist jedoch zu beachten, dass dieses fest in der Wand eingebaut werden muss. Wird eine Kühlleistung für kleine Räume oder nur für den temporären Einsatz in verschiedenen Räumen benötigt, dann ist ein mobiles Klimagerät die richtige Wahl.

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