Wenn die Nase läuft, die Haut juckt oder die Augen tränen, sind häufig Pollen in der Luft der Auslöser dafür, aber auch Allergene in der Kleidung können die Ursache sein. Diese Allergene setzen sich häufig in Kleidung und Bettwäsche fest und können allergische Symptome hervorrufen. Doch mit der richtigen Auswahl an Waschmittel, geeigneten Waschprogrammen sowie der optimalen Behandlung von Textilien, können die Symptome bestmöglich reduziert werden. In folgendem Artikel zeigen wir euch hilfreiche Tipps rund um die Waschmaschine, die jeder Allergiker kennen sollte.

Allergene in Textilien

  • 1. Pollen
    Für Menschen mit Heuschnupfen ist es wichtig, den Kontakt mit den allergieauslösenden Substanzen bestmöglich zu vermeiden. Daher empfiehlt es sich, die Kleidung regelmäßig und vor allem gründlich zu waschen. Bereits getragene Kleidung sollte idealerweise nicht im Schlafzimmer ausgezogen werden, da die Pollen meist an den Textilien haften. Die Kleidung im Freien zu trocknen, ist ebenfalls nicht empfehlenswert, denn dadurch können viele Pollen in der Kleidung hängen bleiben. Da die Pollen auch durch das geöffnete Fenster in die Wohnung gelangen, muss während der Pollensaison auch auf richtiges Lüften und die Pollenflugzeiten geachtet werden. Mehr dazu gibt es in unserem Blogartikel zum Thema Pollenallergie.
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  • 2. Duft- und Konservierungsstoffe
    Die im Waschmittel enthaltenen Duftstoffe können nicht nur eine empfindliche Haut, sondern auch die Atemwege reizen. Wer sensibel auf solche Gerüche reagiert, sollte Waschmittel nicht überdosieren und lieber zu einer duftstofffreien Variante greifen. Das gilt ganz besonders für Weichspüler. Viele Flüssigwaschmittel enthalten zudem Konservierungsstoffe, welche ebenfalls Allergien auslösen können. Je mehr verschiedene Inhaltsstoffe ein Waschmittel enthält, desto höher ist das Risiko, eine Waschmittelallergie zu entwickeln. Aus diesem Grund ist es oft ratsam, allergikerfreundliche Flüssigwaschmittel zu verwenden. Zudem sollten neue Kleidungsstücke immer vor dem ersten Tragen gewaschen werden, um chemische Substanzen zu entfernen, die bei der Herstellung verwendet wurden.
  • 3. Hausstaubmilben
    Wer unter einer Hausstauballergie leidet, sollte die Bettwäsche wöchentlich bei mindestens 60 °C waschen, da sich darin besonders häufig Milben verstecken. Eine 40 °C-Wäsche ist in den meisten Fällen nicht ausreichend, da bei diesen Temperaturen die meisten Hausstaubmilben noch überleben. Bei Bettdecke und Kopfkissen reicht ein Waschgang im Abstand von vier bis sechs Wochen bei ebenfalls 60 °C. Doch was tun, wenn sich das Kleidungsstück nicht für eine 60°C-Wäsche eignet? Auch hier gibt es eine Lösung: Einfach die Wäsche bei 30°C waschen und danach drei- bis viermal unter kaltem Wasser gut durchspülen. Auf diese Weise wird der gleiche Effekt erzielt wie bei einem heißeren Waschgang.

Anti-Allergy Waschprogramm

Für Allergiker empfiehlt es sich außerdem, beim Waschen der Kleidung ein Anti-Allergie-Programm zu verwenden. Dieses spezielle Waschprogramm wird über einen längeren Zeitraum auf 60 °C erhitzt und passt Temperatur, Rotation und Geschwindigkeit optimal an, um Keime, Bakterien, Mikroorganismen und Partikel effektiv zu entfernen. Unsere Waschmaschinen der Lunar-Serie verfügen über das Programm “Allergy Care”, welches 99,99 % der allergieauslösenden Substanzen abtötet und Hautreizungen bei empfindlichen Menschen bestmöglich reduziert.

Allergiker-Tipps nach dem Wäsche waschen

  • Auch nach dem Waschgang gibt es einige hilfreiche Tipps, um die Textilien vor den allergieauslösenden Stoffen zu schützen:

    Das Trocknen in schlecht belüfteten Räumen wie im Bad oder Keller ist nichts für Allergiker, da Sporen und Keime aus der Raumluft regelrecht darauf warten, sich auf den gewaschenen Textilien festzusetzen. Wie bereits erwähnt, ist auch das Trocknen von Kleidung im Freien keine gute Idee, denn dort setzen sich gerne Partikel, zum Beispiel von Pollen, ab. Zu raue Wäsche kann das Risiko einer Hautreizung erhöhen, weshalb Allergiker und Menschen mit sensibler Haut nach dem Waschen unbedingt einen Trockner benutzen sollten. Dieser sorgt für weichere Wäsche und trägt ebenfalls dazu bei, Keime und Bakterien aus den Textilien zu entfernen.
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Fazit: Mit diesen Waschtipps lassen sich ungebetene Gäste in den Textilien einfach entfernen und die Symptome einer Allergie lindern. Probier es doch gleich mal aus!

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