Tränende Augen bei Frühlingswetter? Während sich die meisten Menschen über das Aufblühen der Natur und die ersten Sonnenstrahlen freuen, beginnt für Pollenallergiker im Frühling die Leidenszeit. In Deutschland sind rund 12 Millionen Menschen von Heuschnupfen betroffen, weshalb dieser mittlerweile zu den häufigsten Allergieformen zählt. Besonders im Frühjahr ist die Pollenbelastung sehr hoch und nicht nur draußen, sondern auch in geschlossenen Räumen ist man vor Pollen nicht sicher. Aber es gibt Lösungen für diese Plage! Hier findest du interessante Fakten zum Thema Heuschnupfen und Tipps, wie du die Allergie bekämpfen kannst:

Fakten zur Pollenallergie

  • 1. Symptome

    Die typischen allergischen Reaktionen äußern sich oft zuerst in Form von juckenden und tränenden Augen, gefolgt von Niesen und einer laufenden Nase. In schweren Fällen kann es sogar zu Atemnot kommen. Diese Symptome entstehen durch eine Überreaktion des Immunsystems auf Stoffe, die in der Atemluft enthalten sind, wie z. B. Pollen von Gräsern, Bäumen und Sträuchern.

  • 2. Alter

    Erste Beschwerden treten bei Heuschnupfen häufig bereits im Kindesalter auf, aber auch immer mehr ältere Menschen leiden an Pollenallergien. Die stärksten Symptome des Heuschnupfens zeigen sich in der Altersgruppe der 15- bis 25-Jährigen.

  • 3. Kreuzreaktion

    Nahrungsmittelallergien hängen oft mit Pollenallergien zusammen. Diese sogenannten Kreuzreaktionen können Juckreiz und Schwellungen der Schleimhäute verursachen. Bei Birkenpollen sind diese Reaktionen beispielsweise beim Verzehr von Äpfeln oder Sellerie bekannt. Bei einer Gräserallergie sind es Tomaten, Melonen oder Erdnüsse, die Reizungen hervorrufen.

6 hilfreiche Tipps im Alltag

Was kann man gegen Heuschnupfen machen? Die einfachste und zugleich effektivste Methode, um Heuschnupfen zu vermeiden, ist es, den Kontakt mit Pollen zu minimieren. Unsere 6 Ratschläge helfen dir dabei, Pollen im Alltag so gut es geht zu umgehen:

https://de.statista.com/infografik/8456/pollenflugkalender/

  1. Behalte den Pollenflug anhand eines Pollenkalenders im Auge, denn dieser gibt Auskunft darüber, wann welche Pflanzen das stärkste Pollenaufkommen haben. Das hilft dir dabei, sowohl aktive als auch präventive Maßnahmen zu ergreifen.

  2. Während der Pollenflugzeit solltest du die Wohnung nur kurzzeitig lüften, statt den ganzen Tag das Fenster gekippt zu haben. Tipp: 30-60 Minuten nach einem Regenguss kann mit gutem Gewissen ausgiebig gelüftet werden, da dann die Luft durch den Regen gereinigt wurde.

  3. Achte darauf, die Wäsche nicht im Freien trocknen zu lassen und getragene Kleidung nicht im Schlafzimmer aufzubewahren, da sich in der Kleidung viele Allergene wie Birken- oder Gräserpollen ansammeln.

  4. Versuche die Haare immer abends zu waschen und regelmäßig Kissenbezüge und Bettwäsche gründlich zu waschen, damit sich Pollen nicht festsetzen können.

  5. Minimiere verstärkende Einflussfaktoren einer Pollenallergie so gut es geht, wie beispielsweise Zigarettenrauch und Chlorwasser.

  6. Trage bei starkem Pollenaufkommen eine Brille statt Kontaktlinsen, um die Bindehaut zu schonen. Sonnenbrillen sind außerdem empfehlenswert, da sie die Augen zusätzlich vor dem direkten Kontakt mit herumfliegenden Pollen schützen.

Diese Hausmittel lindern die Symptome

  • Wenn die Nase rinnt oder die Schleimhaut gereizt ist, können Hausmittel helfen, die Symptome des Heuschnupfens zu lindern. Ob Pfefferminze, Eukalyptus oder Fenchel – Öle wirken beruhigend und sind eine wahre Wohltat bei Allergiebeschwerden. Die Anwendung ist vielseitig: Wasser mit Öl vermischt inhalieren, ein paar Töpfchen auf ein Tuch träufeln oder ein heißes Bad mit den Ölen nehmen. Auch Tee kann die Beschwerden lindern, z. B. wirkt Pfefferminztee abschwellend und schleimlösend, während Ingwertee die Durchblutung der Schleimhäute verbessert. Darüber hinaus helfen scharfe Gewürze wie Chili, Knoblauch und Meerrettich, die Nebenhöhlen zu befreien. Ein weiterer Geheimtipp bei Pollenallergien ist ein ausgiebiges Dampfbad mit Kochsalzlösung. Einfach zwei Teelöffel Kochsalz in kochendes Wasser geben und dann für ca. 10 Minuten sanft inhalieren.

Luftreiniger für Allergiker

  • Mit einem Luftreiniger wird den Pollen in der Luft den Kampf angesagt! Geräte mit einem HEPA-Filter der Klasse H13 oder H14 sind dafür ideal, denn dank diesen können Luftreiniger die Pollenpartikel bis zu einer Größe von 0,3 µm in geschlossenen Räumen schnell um bis zu 99,95 % senken. Wie das funktioniert? Der Luftreiniger saugt über einen Luftzug die allergenen Partikel an und leitet die belastete Luft durch einen Filter, wo die Pollen verbleiben. Dadurch wird sichergestellt, dass nur pollenfreie Luft wieder in den Raum zurückgeführt wird. Auf diese Weise wird der gesamte Raum nach und nach von Pollen und anderen Partikeln aus der Umgebungsluft wie Tierhaaren, Rauch, Bakterien und Hausstaub befreit.
Mit unseren einfachen Tipps heißt es endlich wieder: Aufatmen und den Frühling genießen! Besonders effektiv ist dabei die Kombination aus präventiven Maßnahmen wie etwa die Beobachtung des Pollenfluges und aktiven Maßnahmen wie die Anwendung von Hausmitteln und dem Einsatz eines Luftreinigers.

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