Saubere Luft setzt sich aus ca ⅘ Stickstoff und ⅕ Sauerstoff zusammen. Dazu kommen noch kleine Anteile an Kohlendioxid und Edelgasen.

Die Raumklima-Basics

Im Alltag halten sich häufig mehrere Personen in einem Raum auf, ggf. kommen sogar Haustiere dazu. Sowohl Menschen als auch Tiere verbrauchen Sauerstoff, wodurch der Kohlendioxidgehalt steigt. Wir wissen alle, was zu tun ist: Lüften. Regelmäßiges Lüften und sogar einige Pflanzen können den Sauerstoffgehalt in der Luft verbessern. Neben der Kontrolle des Sauerstoffgehalts ist es auch entscheidend, die Luftfeuchtigkeit zu regulieren.

In Deutschland beträgt die Luftfeuchtigkeit draußen zwischen 70%-80%. Dieser Wert ist jedoch von der Jahreszeit abhängig. Die ideale Luftfeuchtigkeit in Wohn- und Schlafräumen liegt zwischen 40%-60%. Dieser Wert schwankt im Laufe eines Tages natürlich und kann durch verschiedene Faktoren beeinflusst werden 

Menschen geben im Laufe des Tages und in der Nacht Flüssigkeit in den Raum ab - und davon sogar mehr, als man denkt. Im Schnitt kann eine Person bis zu 2 Liter Wasserdampf erzeugen, welcher wiederum von der Raumluft aufgenommen wird. Dazu kommt natürlich noch Wasserdampf, der beispielsweise beim Duschen oder Kochen entsteht. Eine zu hohe Luftfeuchtigkeit in der Wohnung begünstigt jedoch Schimmelbildung, die wiederum negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann. Richtiges Lüften dagegen beeinflusst diese Raumfeuchte positiv.

Wie kann der Feuchtigkeitsgehalt gesenkt werden? An kalten Tagen oder allgemein in kalten Räumen kann z. B. Heizen Abhilfe schaffen. Die Luft wird schneller trocken und den fiesen Viren und Bakterien wird so weniger Nährboden geboten.
Aber Achtung: Herrscht zu trockene Luft im Raum, kann dies auch unangenehm sein, denn dadurch trocknen die Schleimhäute aus. Du musst also richtig heizen und lüften.

In drei Schritten zum perfekten Raumklima

Luftfeuchtigkeit messen und regulieren

Zunächst solltest du dich der Luftfeuchtigkeit widmen. Zu hohe Luftfeuchtigkeit fühlt sich nicht nur unangenehm an, sondern bringt auch die Gefahr der Schimmelbildung mit sich. Steigt die Feuchtigkeit auf über 60% an, können Schäden an der Bausubstanz und den Möbeln entstehen. Im schlimmsten Fall kann dies auch gesundheitliche Folgen mit sich bringen.

Aber kein Grund zur Beunruhigung, ein Hygrometer kann helfen. Was ist ein Hygrometer? Ein Hygrometer ist ein Gerät zur Messung der Luftfeuchtigkeit. Es gibt sie als digitale oder analoge Geräte und sie zeigen die relative Luftfeuchtigkeit in einem Raum an.
Werfe daher immer wieder einen Blick auf das Hygrometer und beobachte das Raumklima. Sollte der Grenzwert regelmäßig überschritten oder unter den empfohlenen 40%-60% liegen, kannst du gezielt Gegenmaßnahmen einleiten: 

→ Luftentfeuchter, um Luftfeuchtigkeit zu senken

→ Luftbefeuchter, um Luftfeuchtigkeit zu erhöhen 

→ Entsprechend heizen und lüften 

Extra-Tipp: Bei kleineren Schwankungen können kurzfristig auch einfache Haushaltsmittel helfen. So kannst du beispielsweise eine Schale mit Wasser auf die Heizung stellen, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen, oder eine Schale mit Salz aufstellen, um der Luft Feuchtigkeit zu entziehen.

Raumtemperatur messen und steuern

Die Raumtemperatur und die Luftfeuchtigkeit sind eng miteinander gekoppelt. Das heißt, wenn die Luftfeuchtigkeit mit einem digitalen Hygrometer gemessen wird, sollte die Temperatur im besten Fall direkt mitgemessen werden. Bei analogen Geräten ist dies nicht möglich und muss separat erfolgen. Heutzutage haben fast alle modernen Heizkörper die Möglichkeit, einen Thermostat zu integrieren, mit dem die Raumtemperatur jederzeit automatisch geregelt werden kann - auch in der Nacht.

Diese Tabelle kann dir dabei helfen sowohl die optimale Luftfeuchtigkeit als auch die optimale Raumtemperatur zu ermitteln.

Luftqualität regulieren mittels Luftreiniger

Last but not least: die Luftqualität. Bei Luftqualität und Luftreinigern werden jetzt bestimmt all diejenigen hellhörig, die an Pollen-, Hausstauballergien oder Ähnlichem leiden. Diese Geräte sorgen dafür, dass die Luft konstant gereinigt wird. Pollen, Schad- und Schwebstoffe werden aus der Luft entfernt und Allergiker können endlich wieder durchatmen. Dies verbessert auch maßgeblich die Schlafqualität. 

Die genaue Funktionsweise von Luftreinigern und viele weitere Informationen zum Thema Pollenallergie findest du hier.

 

Wie zu Beginn bereits erwähnt, kann sich ein schlechtes Raumklima negativ auf unsere Gesundheit auswirken. Zudem gibt es weitere Faktoren, die von ‘schlechter Luft’ beeinflusst werden. Ein gutes Beispiel ist die Konzentration.

Vor allem in der heutigen Zeit wird viel im Büro / Homeoffice am PC gearbeitet. Ständig starren wir auf den Bildschirm und das regelmäßige Stoßlüften vergisst man schnell. Die möglichen negativen Folgen? Zum einen sinkt die Leistungsfähigkeit, aber auch eine gereizte Stimmung, Schwäche und sogar Kopfschmerzen und Übelkeit können auftreten.

Wie lüftet man richtig? Achte daher darauf, dass du das Fenster immer mal wieder komplett öffnest und gute, frische Luft reinlässt. Dein Gehirn wird mit frischem Sauerstoff versorgt und du fühlst dich wacher und lebendiger.


Extra-Tipp: Stell dir einen Wecker, der dich immer ans Lüften erinnert.

Nun haben wir das Raumklima analysiert, kennen die optimalen Werte und wie diese erreicht werden können. Welche weiteren, vorbeugenden Maßnahmen kannst du ganz einfach von zuhause aus ergreifen, um dein persönliches Wohlfühlklima zu erreichen?

Lüften

Achte darauf, dass im Winter und im Sommer unterschiedliche ‘Lüft-Regeln’ gelten.
 

  • Pflanzen
    Viele Pflanzen tragen zur Verbesserung der Luftqualität bei.
    Mit den folgenden 4 Pflanzen kannst du auf keinen Fall etwas falsch machen.
    - Efeutute
    - Drachenbaum
    - Bogenhanf
    - Einblatt
    Eins haben diese grünen Helferlein auf jeden Fall gemeinsam: Sie sehen nicht nur toll aus, sondern filtern auch schädliche Stoffe aus der Luft, reinigen diese und wirken beruhigend.

  • Gerüche
    Auch unangenehme Gerüche können zu einem schlechten Raumklima beitragen. Achte deshalb darauf, Schuhe in Schränken oder sogar außerhalb der Wohnung aufzubewahren.
    Verschiedene ätherische Öle können zusätzlich unterstützen. Einige sorgen dafür, dass die Luft neutralisiert wird, andere hingegen erfrischen die Luft oder tragen sogar zur Entspannung bei.

  • Staubsaugen
    Egal, ob Teppich oder Parkett, ob in der Küche oder unterm Bett, Milben und Hausstaub sammeln sich überall an. Auch das kann zu einem schlechten Raumklima beitragen. Die Reinigung der Wohnung sollte also auf keinen Fall außen vor gelassen werden. Falls du noch auf der Suche nach einem guten Putzplan bist, ist dieser Artikel bestimmt interessant für dich:
    zum Putzplan
Fazit: Lerne die Raumklima Basics kennen um deine Umgebung zu analysieren Entdecke potenzielle ‘Gefahren’ und leite Schritte ein um sie zu beseitigen Lüften ist das A und O - Richtiges Lüften zu jeder Jahreszeit Pflanzen können die Luftqualität verbessern und haben eine beruhigende Wirkung Weitere Faktoren, die zu deinem persönlichen Wohlfühlklima beitragen
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